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Häufige Fragen zu digitaler Freiheit und Privatsphäre

Antworten auf wiederkehrende Fragen – ohne Produktwerbung, ohne Sicherheitsversprechen.

Verschlüsselung, bei der nur Sender und Empfänger den Inhalt lesen können. Dazwischenliegende Server und Anbieter sehen nur unleserliche Daten. Metadaten können trotzdem anfallen.

Daten über die Kommunikation: wer, wann, mit wem, von welchem Gerät. Sie werden oft nicht verschlüsselt und können sehr aussagekräftig sein.

Ein VPN leitet Ihren Datenverkehr durch einen Tunnel zum VPN-Anbieter. So schützen Sie sich vor Mitlesen im lokalen Netz (z. B. WLAN). Der VPN-Anbieter sieht den Verkehr. Für grundlegende Privatsphäre im Café reicht das oft; für hohe Anforderungen nicht allein.

Open Source ermöglicht Überprüfung, garantiert aber nicht, dass jemand den Code prüft oder dass keine versteckten Abhängigkeiten bestehen. Es ist ein Baustein, kein Alleinstellungsmerkmal für Sicherheit.

Keine einzelne Stelle kontrolliert das System. Daten oder Dienste sind auf viele Knoten verteilt. Das kann Resilienz und weniger Abhängigkeit bedeuten, bringt aber oft mehr Komplexität und eigene Risiken.

Tor reduziert die Zuordnung Ihres Verkehrs zu Ihrer Person erheblich, beseitigt sie aber nicht in allen Fällen. Fehler in Konfiguration, Nutzerverhalten und Angriffe auf das Netzwerk können Entanonisierung ermöglichen.

Die Klarstellung: Vor wem oder was soll geschützt werden, mit welchem Aufwand? Ohne Bedrohungsmodell ist unklar, welche Maßnahmen sinnvoll und welche überflüssig sind.

Nein. Anon Vision ist ein reines Informationsangebot. Für konkrete Maßnahmen oder bei hohem Risiko sollten Sie Fachleute hinzuziehen.